Von Deutschland in den Amazonas – Rudolf Lunkenbein – ein erster Volo?

Veröffentlicht am: 24. September 2020

Ein besonderes Gesicht des Engagements für die Rechte der am Rande stehenden, hier der Bororo-Indianer - ist Rudolf Lunkenbein. Aus der Nähe von Bamberg stammend setzte sich für den Erhalt der Lebensgrundlagen der Menschen im Amazonas ein und riskierte so gemeinsam mit und für die Bororos sein Leben.

Mit 19 Jahren ging er mutig nach Brasilien, um sich dort für junge Menschen einzusetzen. Vielleicht ist er ja irgendwie ein Vorläufer der vielen jungen Menschen, die jedes Jahr als Don Bosco Volunteers in viele Länder unserer Welt gehen.

Es lohnt sich jedenfalls bis heute sein Leben und Wirken zu betrachten, das für die Menschen vor Ort bis heute wegweisend ist. Sein Engagement für Gerechtigkeit, seine Form die Liebe Christi den Menschen zu bezeugen und seine Fähigkeit über Grenzen und Kulturen hinweg Beziehung aufzubauen und zu gestalten ist Beispielhaft.

Für viele Christen vor Ort ist es sogar mehr als ein Beispiel, sondern es ist ein Zeugnis, in dem Gottes Wirken in unserer Welt selbst greifbar wird. So läuft derzeit der Seligsprechungsprozess in Rom und er wurde als Diener Gottes anerkannt und ausgezeichnet. Vielleicht dürfen wir bald seine Anerkennung als Märtyrer erleben.

In jedem Fall ist sein Leben eine Frage, was will ich in meinem Leben erreichen und wieviel bin ich bereit dafür aufzugeben. Wenn Du mehr über Rudolf Lunkenbein erfahren möchtest. Hier findest Du ein Video oder auch einige Links.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Lunkenbein

https://www.donbosco.de/Aktuelles/Aktuelle-Themen/Mutiger-Missionar-und-Glaubensvorbild-P.-Rudolf-Lunkenbein

https://weltkirche.katholisch.de/Engagieren/Bildungsarbeit/Deutsche-Ordensobernkonferenz-Missionsk%C3%B6pfe-Lunkenbein

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/1507-rudolf-lunkenbein-bororo-100.html